ALIEN: COVENANT

Alan Dean Foster

SCIFI-HORRORTHRILLER

Ridley Scott’s ALIEN: COVENANT ist die langerwartete Fortsetzung der Alien-Saga.

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Beschreibung


Auf dem Weg zu einem weit entfernten Planeten am anderen Ende der Galaxie entdeckt die Crew des Kolonisierungsraumschiffs Covenant einen Planeten, den sie für ein unentdecktes Paradies halten. Doch der vermeintliche Garten Eden entpuppt sich schnell als dunkle und gefährliche Welt.

Als die Crew sich daraufhin einer entsetzlichen Bedrohung jenseits ihres Vorstellungsvermögens gegenüber sieht, bleibt ihr nichts anderes als die Flucht. Doch diese fordert gnadenlos ihre Opfer …

Alien: Covenant ist das Schlüsselabenteuer, das dem bahnbrechenden ersten ALIEN-Film voraus geht und zu Ereignissen führt, die den Kreis zu einer der furchterregendsten Sagas aller Zeiten schließen.

© 2017 Twentieth Century Fox


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Zusätzliche Information

ersterscheinung

2017

format

mobi), Klappenbroschur / Ebook (epub

seiten

396

isbn

978-3-95835-222-3

eisbn

978-3-95835-223-0

Leseprobe


Daniels schlief. Daniels träumte. Der kognitive Grenzbereich, den ihre Gedanken bevölkerten, war tief, doch der Unterschied kümmerte sie nicht. Es zählte nur, dass ihr Inhalt sie glücklich machte.

Etwas strich über ihre Lippen. Es war dünn, fleischig, und der Druck, den es ausübte, war schwach. Genug, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Als sie es erkannte, lächelte sie, bevor ihre Augen sich öffneten. Ihr für gewöhnlich leicht nach unten gebogener Mund formte sich zu einem Lächeln.

Ein ihr vertrautes Gesicht beugte sich über sie. Sie kannte jede Pore und jedes Fältchen darin. Von Letzteren waren noch nicht so viele zu sehen, aber es wäre ihr egal, wenn da noch ein paar mehr gewesen wären. Mit der Zeit würden sie ohnehin auftauchen. Und ganz bestimmt würde sie für einige von ihnen verantwortlich sein. So war das in der Realität. Im echten Leben.

Das war etwas, worauf sie sich freute. Dass sie sich gegenseitig formen würden. Ein Teil von mir in deinem Gesicht, ein Teil von dir in meinem. Zusammen leben und zusammen wachsen. Ehefrau, Ehemann, und schließlich Kinder.

Das weiche Gesicht von Jacob beugte sich näher heran und küsste sie.

»Guten Morgen«, sagte er. »Ich hab den Schornstein versetzt.«

Informationen, aber keinesfalls Neuigkeiten. Mit einem Stöhnen lächelte sie erneut und versuchte, sich unter einem Berg Kissen zu begraben. Grinsend schob er sie beiseite. Sie blinzelte, und ihre großen braunen Augen sahen ihn liebevoll an. Sie dominierten ein Gesicht, das mädchenhaft und doch ernst war, eingerahmt von einer ordentlichen Ponyfrisur, die ihre Stirn bedeckte, und einem leicht eingekerbten Kinn. Obwohl sie wie jemand aussah, der mit seinen Gedanken oft woanders war, nahm sie ihre Umgebung stets sehr bewusst wahr.

»Komm schon, Schlafmütze. Das musst du dir ansehen.«

Er rieb an einer verfärbten Seite eines kleinen Würfels, den er in der Hand hielt. Ein dreidimensionales Bild erwachte daraus zum Leben, und dehnte sich vor ihnen aus. Es schien absolut echt zu sein. Während er den Würfel in der einen Hand hielt, benutzte er die andere, um das Bild eines einfachen Bauwerkes zu verändern, drehte es gelegentlich, um einen anderen Blickwickel darauf zu haben, zoomte ins Innere, dann wieder heraus. Mit einer einfachen Fingerbewegung rief er Bezeichnungen zu dem Bild auf. Manchmal vergrößerte er sie, um sie besser lesen zu können, manchmal wischte er sie beiseite. Als er schließlich die Perspektive eingestellt hatte, die er wollte, stieß er eine Ansammlung von Anmerkungen zur Seite, um einen unverstellten Blick auf das Gebäude zu bekommen. Er konnte seine Aufregung kaum zurückhalten.

»Schau es dir an. Ich hab ihn von der südwestlichen in die nordwestliche Ecke verschoben. Sieht besser aus, oder? Und wenn wir ihn wirklich jemals zum Heizen benutzen müssen, ist der Luftstrom im Nordwesten besser.«

Mit schicksalsergebener Belustigung schüttelte sie ein paarmal den Kopf und umklammerte eines der Kissen, während sie zu ihm aufsah.

»Du hast mich nicht deswegen geweckt«, sagte sie. »Bitte sag mir, dass du mich nicht deswegen geweckt hast.«

»Und ich habe Kaffee gemacht«, fügte er entschuldigend hinzu.

»Und es schneit.«

Sie seufzte, begrub noch einmal für einen Moment ihr Gesicht in dem Kissen, und rollte sich dann aus dem Bett.

Er hätte ihr den Kaffee gebracht, wenn sie ihn darum gebeten hätte, aber irgendwie bekam er seine Version des uralten Gebräus nie so richtig hin. Es war einfacher, wenn sie ihn selbst zubereitete. Ein Blick aus dem Fenster sagte ihr, dass es tatsächlich schneite. Dicke Flocken sammelten sich draußen auf den Dächern der großen Gebäude und ließen das normalerweise eher trostlose Stadtbild etwas sanfter erscheinen. Die Großstadt war müde, seelenlos und schien von ihrer eigenen Last erdrückt zu werden.

Ein paar Fußgänger, die bei dem Wetter unterwegs sein mussten, trotteten auf den Gehsteigen dahin, wortlos, ohne nach oben zu schauen, ohne mit ihren Nachbarn zu sprechen. Ihre sichtliche Schwermut deckte sich mit dem Aussehen der sie umgebenden Bauwerke. Bei diesem Wetter schienen ihre Leben und Erwartungen keine Freude zu beinhalten.

Mit dem Kaffee in der Hand – doppelt Milch, zwei Stück Zucker – lief sie zurück zum Bett. Jacob, der ihren Platz beschlagnahmt hatte, lag auf dem Rücken und spielte an der Projektion herum. Kleinigkeiten der Hütte reagierten auf die Bewegungen seines Zeigefingers.

»Das wird einmal unser Zuhause werden. Die Position des Schornsteins ist wichtig.« Er runzelte die Stirn. »Warte, vielleicht sah er doch besser auf der anderen Seite aus. Schwierig zu sagen, ohne ein anständiges Bild der tatsächlichen Umgebung. Der Luftstrom ist wichtig, aber Ästhetik ebenso. Wir bauen das nur einmal, also sollten wir es gleich beim ersten Mal richtig machen.«

Sie unterbrach ihn nicht. Nippte nur an ihrem Kaffee und beobachtete ihn. Er war so verliebt in dieses Blockhaus … und sie war so verliebt in ihn. Sie hätte etwas sagen können, eine Meinung äußern, und sei es nur, um anzuzeigen, dass sie ihm zuhörte, aber sie wollte ihn nicht unterbrechen. Nicht in seinen Traum platzen.

Sie drehte sich um und sah zu dem Fenster und auf die Winterlandschaft hinaus. Sie fragte sich, ob es in ihrer neuen Heimat Schnee geben würde. Nach allem, was sie bislang wussten, waren ihre Optionen ausschließlich tropischer Natur.

Eine Stimme ertönte. Sie wollte es nicht hören. Es war nicht Jacob, und es war nicht in seinem Traum. Es war nicht in ihrem Traum. Sie war real.

»Sieben Uhr«, verkündete Mutter mit der gleichen Stimme, die sie für alle Ansagen dieser Art verwendete. »Es ist alles in Ordnung.«

Auf die Durchsage folgte eine kurze Melodie. Es war die Aufnahme einer Schiffsglocke, frühes zwanzigstes Jahrhundert, welche aus einer Laune der Designer der Covenant heraus durch die Zeit gereist war. Ein Stück Vergangenheit, das von den Erbauern der Gegenwart weit in die Zukunft getragen wurde. Ein kleiner Scherz zur Belustigung derer, die es dem Programm des Schiffs hinzugefügt, es aber, da sie auf der Erde festsaßen, niemals im Einsatz hören würden.

Auf der anderen Seite einer langen gebogenen Durchsichtigkeit, die nicht aus Glas und auch kein Fenster war, das auf ein düsteres städtisches Panorama hinaus zeigte, stand eine Person, die auf die schlafende, lächelnde Daniels hinunterblickte. Ihr Name war Walter, und es … er … war perfekt – so perfekt wie man Perfektion auf synthetische Art herzustellen vermochte.

In ihrem Traum lächelte Daniels erneut über einen geheimen Gedanken. Das löste bei dem Androiden ebenfalls ein reflexhaftes Lächeln aus. Er trat an die Seite der Kapsel der schlafenden Frau und überprüfte flüchtig die Anzeigen. Alle normal. Methodisch, ohne die Wiederholung zu beachten, die einen Menschen mürbe gemacht hätte, ihn aber in keiner Weise störte, bewegte er sich weiter, um die angrenzende Kapsel zu überprüfen.

Jacob.

Ebenfalls alles normal.

Nachdem er seine Morgenrunde im Hyperschlafbereich der Crew beendet hatte, machte er kehrt und begab sich in die benachbarte Kabine.

Entlang der sich gegenüberliegenden Wände befanden sich zweitausend einzelne Kälteschlaf-Kapseln, eine neben der anderen, und trotzten gleichzeitig der Zeit und dem Verständnis. Hinter den transparenten Sichtfenstern waren die schlafenden Gesichter von Männern, Frauen und Kindern zu sehen. Jeder für sich zufrieden, schlummernd, eingehüllt in der Behaglichkeit beruhigender Träume. Ihre Leben, ihre Gesundheit, und ganz besonders die Zukunft jedes Einzelnen, lag in seiner Verantwortung.

Walter nahm das nicht auf die leichte Schulter.

In einiger Entfernung leuchtete eine bernsteinfarbene Sonde auf. Keinem Menschen – selbst jemandem mit bestem Sehvermögen – wäre es aufgefallen. Er hingegen bemerkte es sofort. Er machte sich auf den Weg zu der Quelle und überprüfte die entsprechende Diagnose an der Kapsel. Er erlaubte sich eine sehr kurze Pause für die Analyse des Problems, gefolgt von ein paar kleinen notwendigen Anpassungen. Die bernsteinfarbene Anzeige wechselte sofort zu einem durchgehenden Grün zurück. Er war zufrieden.

Zeit, die Sicherheitsbehälter der Embryonen zu überprüfen. Er öffnete eine der Laden, von denen jede einen menschlichen Embryo in verschiedenen Entwicklungsstadien enthielt, und fragte die Werte ab. Alle Anzeigen waren grün, und da Mutter über sie wachte, war alles in Ordnung.

Er erlaubte sich ein Lächeln.

»Walter.« Wieder Mutters Stimme. Informativ, hilfreich, niemals befehlend. Ein Computer konnte ebenso wenig Befehle erteilen wie ein Androide. »Bitte auf der Brücke melden. Es ist Zeit, das Energiegitter aufzuladen. Wir sollten damit beginnen.«

»Bin auf dem Weg, Mutter.«

Bitte hatte sie gesagt. Wie umsichtig von ihren Designern, ein Höflichkeitsprotokoll zu integrieren, welches selbst dann eingesetzt wurde, wenn sie mit einem Androiden sprach. Walter benötigte keine gesprochenen Höflichkeitsfloskeln, aber er wusste sie dennoch zu schätzen.

Verglichen mit der restlichen Größe der Covenant wirkte die Brücke beinahe intim. Sie hatte, wie Walter befand, genau die richtige Größe, um eine Crew und all die nötigen Instrumente und Funktionen unterzubringen.

Obwohl die Erbauer des Schiffs die Räumlichkeiten ohne Weiteres hätten größer anlegen können, waren sie nicht die Art von Menschen, die gern Platz verschwendeten.

No waste space in space, sagte er zu sich selbst; nicht zum ersten Mal und wohl auch nicht zum letzten Mal. Er war durchaus in der Lage, seinen eigenen Sinn für Humor zu schätzen, auch wenn im Moment niemand da war, mit dem er ihn hätte teilen können.

Er ließ sich an seiner Station nieder und ging die Vorab-Checks durch, die vor dem Aufbau eines Energiegitters nötig waren. Die Kontrollen und Anzeigen reagierten sofort.

AUTOMATISCHER LANGSTRECKEN-AUFLADEZYKLUS WIRD EINGELEITET

Sich selbst zunickend antwortete Walter laut. »Kollektoren werden jetzt ausgefahren.«

Da seine Stimme die einzige war, die man auf der Covenant hören konnte, verpasste er keine Gelegenheit, sie zu benutzen. Nicht, weil sie vor lauter Nichtbenutzen noch einrosten würde – ein weiterer Witz – aber seine Stimme war so gestaltet worden, dass sie angenehm klang, und wenn die Situation es erforderte, genoss er es, sich selbst zuzuhören.

Obwohl die Kollektoren wie riesige Segel aussahen, waren sie das nicht. Von der Größe einer kleinen Stadt breiteten sie sich ungeheuer schnell aus und erreichten ihre volle Ausdehnung innerhalb weniger Minuten. Mit nur den Sternen – und Walter – als Zeugen ihrer Schönheit, glänzten sie in der interstellaren Nacht und sammelten jene Energie, welche die Menschen des Altertums lange ignoriert hatten.

Während die Namen dieser Energien recht einfach waren, war es die Physik dahinter keineswegs. Die Menschheit hatte tausende Jahre benötigt, um ihre Existenz zu entdecken, aber nur hunderte Jahre, um zu lernen, wie man sie nutzbar machte. Ihre Diffusität machte es notwendig, dass die Kollektoren sie bündelten und konzentrierten. Nur dann waren sie für die Maschinen der Covenant zu gebrauchen und imstande, die internen Systeme mit Energie zu versorgen. Für Walter waren sie die unsichtbare Stärke des Schiffs.

Eine Weile wartete er auf der Brücke, überwachte das ständige Anwachsen, bis er sicher war, dass die Operation normal verlief. Erst dann ging er weiter, um einen seiner liebsten Bereiche des Schiffs zu kontrollieren. Jener Teil, der grün war. Jener Teil, der die Erde war.

Die Hydroponische Sektion war angefüllt mit Vegetation. Einige der Pflanzen hatte man wegen ihres Nährwertes mitgenommen und um sie schließlich irgendwo anzupflanzen, einige für Experimente, und manche Sorten einfach nur, um die Erinnerung an das Zuhause aufrecht zu erhalten, wegen ihres psychologischen Wertes für die Kolonisten. Zierpflanzen und Bäume teilten sich den Raum mit Gurken und Quinoa. Er schritt zwischen ihnen hindurch und pfiff gedankenverloren vor sich hin, während er die Nährstoff- und Wasserzufuhr prüfte und die Beleuchtung analysierte, um sicher zu gehen, dass es genau die richtige Wellenlänge hatte, um ein gesundes Wachstum zu gewährleisten. Während er pfiff, strich er mit der Hand zärtlich über Halme, Blätter, Stämme, Blüten und Rinden.

»Du weißt, dass das ein Irrtum ist.«

Mutter, die immer präsent war.

Er sah nicht auf. »Was?«

»Dass Musik das Wachstum und die Gesundheit von Pflanzen begünstigt.«

»Wieso dachtest du, ich würde für die Pflanzen pfeifen?«

»Sehr komisch. Obwohl ich nicht sicher bin, ob man die Geräusche, die du von dir gegeben hast, Musik nennen kann. Ich schätze, du …« Sie unterbrach sich urplötzlich.

Walter war sofort alarmiert. Mutter tat nie etwas unvermittelt. In das anhaltende Schweigen hinein formulierte er ein Stichwort.

»Mutter?«

»Walter. Wir … haben vielleicht ein Problem.«

Viele Dinge waren in Mutter einprogrammiert worden. Wissen. Technische Fähigkeiten. Allgegenwärtige Auffassungsgabe. Und Untertreibung.

»Es wurde ein atypischer Energieanstieg festgestellt«, fuhr sie fort, »der aus schweren Materiepartikeln besteht. Ich untersuche die Zusammensetzung.«

»Wo?«

»Sektor 106. Ganz in der Nähe. Die Quelle war maskiert, deswegen die ungewöhnliche … nein, in unmittelbarer Nähe. Wegen der einzigartigen Verkettung räumlicher und gravitationsbedingter Verzerrungen war sie nicht eher zu entdecken. Entschuldigung. Die erste Analyse war unzureichend, um Intensität als auch Nähe abzuschätzen. Eine Neubewertung kommt zu dem Ergebnis, dass der Energieanstieg bedeutend sein könnte. Eine Gefahrenbewertung ist zu diesem Zeitpunkt nicht möglich.«

»Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer Kollision?« Walter stand regungslos und hörte aufmerksam zu.

»Sehr hoch. Empfange Werte aus unmittelbarer Nähe. Genaue Berechnung erfolgt.«

Ohne auf weitere Details zu warten, verließ er die hydroponische Abteilung und eilte zur Brücke, während er Befehle erteilte.

»Mutter, fahre die Kollektoren ein und leite alle Reserven und die Notenergie auf die Schilde um. Leite Notfall-Programm für das Wecken der Mannschaft ein.«

»Wird eingeleitet. Neuberechnung hat ergeben, dass extreme Nähe erreicht wurde. Aufprall in neun, acht, sieben …«

Die Partikelwelle selbst war unsichtbar, aber ihre Auswirkungen waren untrüglich, als die Schockwelle gegen das Raumschiff schlug. Stark genug, um den übernatürlich standfesten Walter von den Füßen zu holen, fegte sie durch die Schutzschilde und verwüstete das gigantische Schiff. Während die Kollektoren eingeholt wurden, begannen einige derer, die noch ausgefahren waren, zu reißen. Aufgrund ihrer enormen Größe konnten die ausladenden Energiekollektoren nicht schnell genug eingefahren werden, um den Konsequenzen zu entrinnen. Aus einem unvorstellbar dünnen Material gefertigt waren sie nicht konzipiert worden, um einem derartigen Ansturm hochenergetischer Partikel standzuhalten, wie winzig diese Partikel für sich genommen auch sein mochten.

Alles, was Walter tun konnte, war, sich selbst Halt zu verschaffen. Für das Schiff konnte er nichts weiter tun. Ihm blieb nur die Hoffnung, dass Mutter dem Partikelansturm Herr wurde.

Was ihn selbst betraf, konnte er nun das Prinzip der Hoffnungslosigkeit verstehen. Er konnte es spüren.

Es gefiel ihm nicht.